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VON SPRUDELKAVALIEREN UND JODSOLE: DIE THERME BAD HALL

Sprudelkavaliere, Liebelei und Kurschatten: Von der Cur-Badeanstalt zur Therme Bad Hall Bad Hall war bei den ersten mit dabei: Als im 19. Jahrhundert auch in Österreich der Bädertourismus zu florieren begann. Durch den hohen Jodgehalt der dort sprudelnden Jodsole Heilquelle, die schon 1827 erstmals auf ihre Heilwirkung analysiert wurde, entstand hier wenig später ein Badeort, der 1855 bereits seinen offiziellen Kurbetrieb startete. Zum offiziellen Bad Hall wurde es 21 Jahre später, nämlich 1876. Zum Vergleich: Das „berühmte“ Bad Ischl erhielt erst 1906 seinen offiziellen Titel „Bad“. Der neue Weltkurort Bad Hall an der Kremstalbahn (ab 1882) wurde immer beliebter: Die Behandlungen mit Jodsole standen hier im Mittelpunkt, was auch die damaligen Werbeeinschaltungen in diversen Zeitschriften der Doppelmonarchie belegen. Bad Haus Bad Hall Das alte Badhaus Bad Hall, heute mit Tourismusinfo Zeitungsausschnitt Bad Hall Inserat für Bad Hall aus: „Dillingers Reise- und Fremden-Zeitung“, Mai 1897 (Quelle: ANNO) Zwischen Badgastein, Bad Fusch, Warmbad Villach, Bad Adelholzen, Abbazia, Baden, Berchtesgaden und Bad Sauerbrunn – firmierte einst auch Bad Hall als oberösterreichisches „Jod-Soolbad“ auf Gästesuche: „Stärkste Jod-Soole des Continents gegen ...