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Unterwegs im Land der Katharer

Im Süden Frankreichs bzw. primär in der Grenzregion des Languedoc-Roussillon sind die Katharer fast schon allgegenwärtig. Sie sind nicht nur Namensgeber für imposante Festungen, die wie Adlernester an die schroffen Felsen gebaut wurden, sondern auch für Weingüter, Straßen und touristische Einrichtungen. Das es sich bei den Katharern um eine Glaubensgemeinschaft aus dem 11. – 13. Jahrhundert handelt und die Guten mit weltlichem Zeugs absolut gar nichts am Hut hatten, gerät dabei schnell in Vergessenheit. Katharer In der Zeit der Inquisition und der Feldzüge in Okzitanien bauten die Brüder Festungen bzw. befestigte Höhensiedlungen um ihr Leben und ihren Orden vor Übergriffen zu schützen. Katharer So haben die Katharerfestungen nichts mit Königsfestungen wie z.B. der in Carcassonne gemein, dienten aber trotzdem der französischen Krone um gegen die Machtansprüche des Königreichs Aragon (das hat jetzt auch nichts mit dem Herr der Ringe zu tun 😉 ) zu bestehen und die Grenzen abzusichern. Katharer Die bedeutendsten Festungen sind die Ruine Peyrepertuse mit einer Gesamtfläche von 7000 m² und die erstmalig 1020 erwähnte Ruine Quéribus. Ist man erstmal den steilen Weg zur Festung hochgekraxelt eröffnet sich einem ein atemberaubender Ausblick auf die Berge. Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar Worte über den Glauben der Katharer verlieren. Wie bereits erwähnt war der …