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Sizilien per Fahrrad: Ätna und der Norden

Von Catania aus will ich den Ätna mit dem Fahrrad erklimmen, ihn umrunden und schliesslich den Norden von Sizilien erfahren. Das Wetter mischt sich allerdings auch ins Programm ein… Schnee auf dem Ätna Catania, Sizilien, im April. Als ich am Morgen des Tages meiner Ätna-Eroberung im Zelt erwache, liegt Schnee in der Luft. Eiskalt ists, mein Atem erzeugt kleine Wölklein im Zelt. Da ich schon am Tag zuvor ein Verlegenheitsprogramm in Catanias Umgebung gemacht habe – das durchaus lohnenswert war – will ich keinen weiteren Tag warten. Trotz Kälte packe ich meine Sachen zusammen und starte. Immerhin regnets nicht. Inhalt einklappen 1 Gut umsorgt in Nicolosi und Zafferana Etnea 2 Zwischen Zafferana und Linguaglossa 3 Passstrasse nach Novara di Sicilia 4 Stürmische Nacht in Milazzo 5 Die Nordküste von Sizilien 6 Regen aussitzen 7 Cefalù zum Abschied Gut umsorgt in Nicolosi und Zafferana Etnea Die 20 Kilometer von Catania bis Nicolosi wärmen mich tüchtig auf. Immerhin fahre ich von Meereshöhe auf 700 Meter über Meer, begleitet von einer endlosen Autokolonne. In Nicolosi schmerzt mein Sorgenknie. Wohl ein Protest gegen die Kälte. Dafür kriege ich die Infos, die ich brauche mitten auf der Strasse von zwei vermummten Radfahrern, die von der Ätna-Strasse herunterkommen. Tiefgefroren. „Nein, zum Rifugio Sapienza solltest du nicht fahren, es schneit oben“, sagt der eine, während …