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Ruhe in einer Konfliktregion

Ja, ja, ich weiß… das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Bergkarabach dringend ab. Und ursprünglich stand diese Region auch gar nicht auf unserem Reiseplan, aber nachdem wir einige begeisterte Reisende trafen, die aus dieser Gegend kamen und wir mit vielen Einheimischen gesprochen hatten, die gut über die aktuelle Lage dort Bescheid wussten, wagten wir es doch uns dort hin zu begeben. Seit meiner Kindheit kann ich mich an diese Region „Bergkarabach“ aus den Medien erinnern. Zuletzt darin aufgetaucht 2016 im Zuge des „April Krieges“ und im Laufe der Zeit entwickelte sich eine eigene Vorstellung und zugegebenermaßen Faszination, die nun durch die Realität ersetzt werden konnte. Wir erlebten die Region als sehr ruhig, mit freundlichen Menschen und einer bewegenden Vergangenheit und Kultur – wert diese besucht zu haben und ihr Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Der Tourismus ist hier derzeit natürlich auf Grund des fragilen Friedens nur gering vorhanden und ich wünsche dieser Region, dass sich wieder mehr Menschen hier hin trauen. Trotzdem waren wir natürlich nicht die einzigen Reisenden: wir trafen Schweizer, Amerikaner, Österreicher und Deutsche (hey, die trifft man doch echt üüüberall – sogar in Berg Karabach). Kein Land der Welt erkennt Berg ...