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Rallyespaß in der Wüste

Unser erstes Ziel nach Isfahan war Kashan, 250km südlich von Teheran und somit Richtung Norden. Falsche Richtung im Winter? Nicht ganz, denn Kashan liegt fast 700m tiefer als Isfahan und dadurch fuhren wir fast in den Frühling. Wir bezogen Unterkunft im Puppenmuseum, oder besser gesagt: über dem Puppenmuseum, welches sich bis zu 2 Etagen unter uns unter der Erde befand. In Kashan wird es im Sommer extrem heiß und so werden dort die Häuser in den Erdboden gegraben und nur wenige Räume eines Gebäudes befinden sich über der Erdoberfläche. Genau diese Häuser sind das Besondere an Kashan, einem alten Handelsort für Perserteppiche. Der Teppichhandel hat in der Vergangenheit die Stadt reich gemacht und bis heute gibt es die 200-300 Jahre alten Häuser dieser Händler zu bestaunen, welche mehr Palästen als Wohnhäusern gleichen. Jedes Haus ist anders und auf seine eigene Art wunderschön! Nur ein Bauschema haben alle Häuser gemeinsam: Innenhöfe haben große Wasserbecken, es wird in die Tiefe gebaut und Windtürme sorgen für ein trockenes und kühles Klima in den Räumen. In einem Haus konnte man sich in das Fundament eines Windturmes stellen, welches früher als „Kühlschrank“ genutzt wurde. Im Inneren eines Windturmes befinden sich vier senkechte ...