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Nicaragua

Heute ist wieder mal Grenztag! Agi gibt uns noch zwei Stück von einem frisch gebackenen Zopf mit, lauwarm! Wir sind im siebten Himmel. Genau so gut wie von unserer Lieblingsbäckerin Gaby, zu Hause. Wir verlassen Cañas Castillo bei schönem Wetter, nachdem es die ganze Nacht wie aus Kübeln geschüttet hat. Nur kurze 30 km sind es bis zur Grenze. Auch hier, viele afrikanische Flüchtlinge (nur Männer) die rumhängen und auf einen Grenzübertritt in Richtung Norden hoffen. Dann beginnt wieder mal eine Neuauflage von Foxtrail - Posten suchen in einer unbekannten Stadt, in der keine Wegweiser angebracht sind. Manchmal auch zurück auf Feld 2 oder drei, dann wieder drei Felder vor und so weiter. Personen die den Grenzübertritt machen, sind relativ rasch abgefertigt. Mit einem Fahrzeug ist es was anderes. „Helfer“ überall, Inspektion, Desinfektion, Papiere, Import für beschränkte Zeit, Drogenkontrolle des Innenraums, Scannen des ganzen Fahrzeugs, Versicherung lösen und so weiter. Nach zwei Stunden sind wir durch, haben die ersten sehr netten Nicas kennengelernt und landen sanft in Nicaragua. Bienvenidos! Wir fahren nicht mehr weit. Nur noch bis zum ersten Surfspot an der Küste. San Juan del Sur gilt bei den angefressenen Surfern als zusammengelegtes Ostern und Weihnachten. Hohe, lange Wellen, …