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Multitools

ALLESKÖNNER Man sieht sie bei Handwerkern, Campern, Rettungskrä en, Militärs, Polizei und Sicherheitsdiensten: Seit dem ersten Au ommen in den frühen 80er Jahren haben Multitools einen echten Siegeszug angetreten. Basis bildet fast immer eine Zange mit klappbaren Gri stücken, in denen weitere Funktionen wie Klingen, Säge, Schraubenzieher, Ahlen oder Dosenö ner integriert sind. Standardmäßig sind meist zehn bis 20 verschiedene Werkzeuge eingebaut. Der Markt wird von einigen Herstellern dominiert. Am bekanntesten ist wohl der US-Hersteller Leatherman, aber auch Victorinox, Gerber und SOG haben jeweils eine Reihe hochwertiger Tools im Sortiment. Manche Messerhersteller produzieren zwei oder drei verschiedene Modelle, um der markentreuen Anhängerscha auch hier eine Option zu bieten. Und letztendlich gibt es auch eine Menge Billiganbieter. Welche Unterschiede gibt es? Was die Modellpaletten betri , so unterscheiden sich die Multitools zunächst einmal MITFÜHREN VON MULTITOOLS Bei Taschenmessern ist die Problematik bekannt: Laut §42a Waffengesetz ist es in Deutschland verboten, Messer mit einhändig feststellbarer Klinge zu führen. Das trifft nicht zu, wenn der Transport in einem verschlossenen Behältnis erfolgt oder ein berechtigtes Interesse vorliegt. Was ein berechtigtes Interesse ist und was nicht, ist nur sehr schwammig formuliert, so dass es in der Praxis jede Menge Unsicherheit gibt. Nun verfügen fast alle unserer Multitools über einhändig ausklappbare Klingen, die arretieren. Sie fallen somit unter diesen Paragrafen. Wir sehen beim Einsatz als Survival-Tool die Einhand-Öffnung als absoluten Vorteil und haben diese …