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Lost in Bosnia…

Morgen sind wir bereits vor dem Sonnenaufgang aufgestanden, denn 7 Uhr war Abfahrt an die Plitvicer Seen. Dies ist der größte Nationalpark Kroatiens und uns wahrscheinlich durch die vielen Winnetou Filme bekannt. Die Fahrt dort hin war bereits ziemlich spektakulär. Der Himmel war grau und immer wieder schob sich die Sonne in 1000 Strahlen durch die dünne Wolkendecke. Zu unserer Linken das Velebitgebirge und rechts ein tiefes weitläufiges Tal, welches vom Meer begrenzt war. Wir fuhren Kurve um Kurve hoch über dem Abgrund. Etwas gruselig war, dass um diese Zeit kaum jemand unterwegs war. überflutetes Gebiet Wir passierten immer wieder verlassene Häuser. Irgendwann befanden wir uns auf eine Art Hochplateau. Keine Ortschaften, keine Tankstellen, keine Autos. Kilometerweit nur Schafe, eine gut ausgebaute Straße und wir. Und es schüttete mal wieder wie aus Kannen. Und so wie es aussah regnete es hier öfter. Wir fuhren an einem riesigen Überflutungsgebiet vorbei, wo nur noch die Baumkronen aus dem Wasser schauten. Plitvicer Seen Sobald wir am Nationalpark angekommen waren, schien die Sonne. Noch war es ruhig und die Reisebusse haben den Park bislang nicht erreicht. Aber der erste Steg am großen Wasserfall hat bereits gereicht. Ich sag nur asiatische Invasion. Und vielleicht sind wir gebrannt …