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Grosse Reise 🏍 Tag 391

Bei tröpfelnder Sonne und glänzender Strasse verlasse ich sehr früh Batumi, nur um dann, 20 Kilometer später, an der georgisch-türkischen Grenze zu warten. Denn, oh Überraschung, Privatfahrzeuge werden erst ab 10 Uhr abgefrühstückt. Die Wartezeit vertrödle ich im Nieselregen während ich mit Heike telefoniere (mein letztes georgisches Datenvolumen wird auf den Kopf gehauen). Doch irgendwann regt sich was im Kassen-Häuschen: es geht los. Ein bisschen komisch ist es schon, schliesslich fahre ich mit Malou über die Grenze, welche auf Heikes Namen angemeldet ist. Habe jedoch alle Papiere beisammen (danke an dieser Stelle noch einmal an Silke und Jan für den Tipp mit der Vollmacht, für den Kontakt zur Notarin in Tbilisi), ein paar Kontrollen, ein paar Stempel später und ich bin im Land der lächelnden Menschen, der fröhlichen «Mir-zu-Winkenden» und des Çay! An der nächsten Tankstelle treffe ich auf zwei Franzosen, die mit ihren Motorrädern heute noch Georgien erreichen wollen. Hoffentlich habt ihr besseres Wetter als heute! Und während wir so plaudern, gesellt sich sogleich eine kleine Katze zu uns, springt auf meinen Schoss und eigentlich hätte ich auch direkt hier bleiben können. Da jedoch Tagesetappen von etwa 25 Kilometern zu Hause nur für Unruhe s ...