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Greifzug

Wer hat’s erfunden? Nein, nicht die Schweizer, sondern ein Franzose. 1945 meldete Simon Faure seinen „DrahtseilZug- und Hebeapparat“ in Frankreich zum Patent an. Ab 1948 wurde das Gerät schließlich in Luxemburg unter dem Namen „Tirfor“ produziert, eine Ableitung aus den französischen Worten „tirer“ (ziehen) und „fort“ (stark). Das eigens dafür gegründete Unternehmen Secalt schuf bald mehrere Tochterunternehmen im Ausland, darunter die deutsche Greifzug GmbH. Ihr erging es ähnlich wie Tempo oder Jeep: Der Begriff Greifzug wurde zum Gattungsbegriff für alle Produkte dieser Art. Ähnlich in den USA, wo Unternehmen und Produkt Griphoist heißen. Greifzug und Griphoist gehören zur weltweit agierenden Tractel-Gruppe, die immer noch Mehrzweckzüge herstellt. Doch mittlerweile werden die praktischen Helfer auch von anderen Firmen produziert. „Mehrzweckzüge“ ist ein gutes Stichwort. Denn die Greifzüge gibt es in mehreren Größen – vom kleinen 300-Kilogramm-Zug bis zum Schwergewicht für vier Tonnen. Damit sind wir beim nächsten Stichwort, dem Gewicht. Denn das ist der größte Nachteil der Greifzüge. Nicht nur das Gerät selbst bringt einiges auf die Waage (rund 10 bis 15 Kilo), auch das zwingend dazu erforderliche Stahlseil trägt einen beachtlichen T ...