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Freilernen – Wie sich unsere Kinder Bildung erschließen

Ich muss zugeben: Vor unserer Weltreise hatte ich keine Ahnung, was Freilernen genau bedeutet. Ich hatte schon von Familien gehört, die ihre Kinder nicht in eine Regelschule schicken wollten, hatte dort aber immer eher im Hintergrund Schulprobleme vermutet. Ich sah diese Geschichten, die man auch in den Sozialen Netzwerken nachlesen kann: Von Familien, die dann nach vielen harten und leidvollen Erfahrungen, häufig nach vielen Gesprächen mit Psychologen und oft einer ADHS-Diagnose für das Kind entscheiden, dass sie einen anderen Weg gehen möchten. Das waren wir nie. Wir sind alle gerne in die Schule gegangen und es gab für uns keinen Grund, das Schulsystem zu hinterfragen. Ja, wir haben auch immer mal geschimpft, wie viel Schulwissen wir über die Zeit doch vergessen haben, weil wir es nie anwenden konnten/mussten. Bei den Hausaufgaben sind auchmal Tränen gelaufen und unter der Klassenarbeit standen nicht nur Top-Noten. Ein paar Anregungen zur Optimierung der schulischen Bildung hätten wir schon gehabt, aber das ganze System in Frage stellen? Die Schule verweigern? Uns aus Deutschland abmelden, um der Schulpflicht für unsere Kinder zu entgehen? Erst durch unsere Reise haben wir das Freilernen bzw. alternative Schul- und Lernkonzepte kennengelernt. In diesem Text ...