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Feuerland: Der südlichste Punkt unserer Weltreise

Eines können wir jetzt schon mit Sicherheit sagen – nach knapp 2 Monaten haben wir einen ersten kleinen Meilenstein erreicht: den südlichsten Punkt unserer gesamten Weltreise. Unsere Hoffnung von Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, einen Last-Minute Trip per Expeditions-Schiff in die Antarktis zu buchen hat sich leider nicht materialisiert, da es keine passenden Angebote gab und wir zu Normal-Preisen dankend Abstand genommen haben von dieser Idee. Daher geht es von jetzt an die nächsten 2 Jahre voraussichtlich nur noch gen Norden und damit zunächst sukzessive auch in wärmere Gefilde. Feuerland ähnelt in weiten Bereichen der Gras-Steppe Patagoniens, erst ganz im Süden kommen Berge, Seen, Gletscher und machen es sehr interessant und einzigartig. Die Baumgrenze liegt bei circa 600 Höhenmeter und trotz sehr sommerlicher Temperaturen (um die 15°C) liegt auf den Bergen noch viel Schnee. Wir machen verschiedene Wanderungen mit tollen Blicken auf den Beagle Kanal und teilweise bis zum Kap Horn und versuchen so gut wie möglich den zahlreichen Touristen im Nationalpark Tierra del Fuego aus dem Wege zu gehen – diese werden teilweise in großen Überlandbussen herangekarrt was natürlich nicht so unser Ding ist. Auch hier hatten wir, wie schon am Perito Moreno Gletscher zuvor, etwas Probleme mit Shujaa …