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Die Westtürkei: Istanbul, ein bisschen Antike und polarisierende Küste

Istanbul, mit über 15 Mio. Einwohnern, mittlerweile die mit Abstand größte europäische Stadt, empfängt uns mit herbstlichen Temperaturen und teilweise Regen. Von unserem sehr zentralen Standplatz, an einem Parkplatz, unterhalb der Altstadt, direkt am Bosporus erledigen wir zu Fuß zunächst ein paar administrative Dinge. Der erste Weg führt uns zur iranischen Botschaft, wo wir unser Medizin-Visum für unser nächstes Reiseland abholen (normale Touristen-Visa werden Corona bedingt noch nicht ausgestellt und da muss man halt nach anderen Möglichkeiten suchen). Wir haben zwar schon die Bestätigung mit dem elektronischen Authorization-Code erhalten, aber in den heutigen Zeiten weiß man ja nie…und der Iran ist ja geopolitisch zurzeit auch nicht ganz einfach. Umso erfreuter sind wir, dass wir nach 15 Minuten unsere Visa in der Hand haben und sogar mit Kreditkarte vor Ort zahlen können. Uns wurde erneut bestätigt, dass die Landgrenzen offen sind und unsere Zuversicht, die große Iran-Arabische Halbinsel Tour fahren zu können, steigt weiter. Abends belohnen wir uns angemessen, für diesen kleinen Meilenstein, mit einem Essen in einem der Top-Restaurants Istanbuls. Nachdem wir noch unsere vom ADAC zugeschickten, neuen Carnet de Passages bei DHL abgeholt haben und Karin’s Handy haben reparieren lassen, können wir uns um das eigentliche Istanbul kümmern. Leider ging das …