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Camino Primitivo 5. Tag 10.9.2012 Salas – Tineo

Während des straffen Aufstieges gleich hinter Salas habe ich diese Gedanken aber sofort wieder verworfen. Das wäre in der Hitze des Nachmittages zu viel gewesen. Heute sind es wieder nur 20 Kilometer. Doch wie schon geschrieben, kommt man auf dem Primitivo nicht so schnell voran. So wandern wir zunächst stetig bergauf durch eine Art Regenwald. Ja, es nieselt leicht heute Morgen. Vielleicht sind es aber auch nur tief hängende Wolken, durch die wir gehen. Denn es ist teilweise auch recht nebelig. Nebelspinne Nebelspinne Aber dieser Nebel verzaubert die Pflanzenwelt. Überall hängen dicke Tropfen an den Blättern und Zweigen. Besonders die Spinnennetze haben es mir angetan. Und so ist es auch nicht so ärgerlich, dass wir von dem als sehr schön beschriebenen Tal, welches wir durchwandern, nicht viel zu Gesicht bekommen. dieses Kalb haben wir gerettet dieses Kalb haben wir gerettet Kurz vor Bodenaya eine Begebenheit, die mich dann restlos davon überzeugt hat, dass es richtig war, in Salas zu bleiben: Wir hören schon von Fern eine Kuh laut muhen. Und als wir näher kommen, steht da an einer ca. 1,5 Meter hohen Mauer ein kleines Kälbchen, nach dem seine Mutter aufgeregt ruft. Das Kälbchen ist wahrscheinlich durch den Zaun nach unten auf den Weg gefallen und kommt nun …