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Anreise nach Schweden mit der Fähre

Der Frischwassertank ist randvoll, alle Fenster geschlossen, Proviant für unterwegs liegt griffbereit. Anne dreht den Zündschlüssel um und der Motor läuft. Wir geben uns ein „High-Five“ – unser Zeichen für „Los geht’s!“ Und da rollen wir wieder. Unser Ziel: Schweden. Eine Route? Nein, die haben wir nicht. Und auch sonst kaum Pläne, was wir dort in den nächsten zwei Monaten machen wollen. Irgendwie: Natur erleben, Fahrrad fahren, Wandern, in Seen schwimmen. Vielleicht fahren wir auch noch nach Finnland, mal sehen. Während unserer Überwinterung in Griechenland steckten wir in einem sehr langen und harten Lockdown fest. Alle Restaurants, Cafés waren geschlossen, keinerlei archäologische Stätte o.ä. konnten wir besuchen. Die Überwinterung in Griechenland war trotzdem eine goldrichtige Entscheidung. Spätestens da haben wir es uns allerdings abgewöhnt, große Pläne auszutüfteln. Wir wollen uns einfach treiben lassen, links und rechts abbiegen, spannenden Schildern folgen und nur ein klitzekleines bisschen planen (das macht Anna als Head of Logistics und Fun Activities). Eine „Schweden-Tour“ war lange Zeit nur eine Idee. Denn wir hatten nach Griechenland vieles zu erledigen: Das Salzwasser und die Offroad-Pisten haben ihre Spuren am Camper hint ...