teilen
Am Fusse des Atlas

Wer von Laax aus durch den Wald hoch nach Falera spaziert, wandelt schon bald auf dem Planetenweg. Er zeigt an, hier oben in Falera dreht sich so manches um die Weite des Universums. Am Dorfeingang steht zu linker Hand auf einem Hügel die Remigiuskirche. Und während Freizeitabenteurer zur Südseite einen Grillplatz mit Aussicht vorfinden, wundert man sich, weshalb auf der Nordseite mehrere Steinblöcke in der Wiese stehen. Sie gehören zum Parc La Mutta, einer archäologischen Kultstätte. Diese geht weit zurück in die Vergangenheit. Vor rund 3500 Jahren stand hier ein Zentrum der Mathematik, Kult und Astronomie. Die eine der Steinreihen weist ein spannendes Merkmal auf. Verlängert man ihre Linie, trifft man auf die Kirche Sogn Sein in Ladir und die Kirche Sogn Gieri in Ruschein. Beides Orte, an denen sich einst ebenfalls Kultstätten befanden. Andere Steine verweisen auf Sonnenstände oder dienen als Kalender. Einen Blick in die Sterne wirft man von Falera aus ebenfalls gerne. Während Wanderer und Jäger an den hiesigen Hängen gerne durch ihre Feldstecher Hirsche oder Gämsen beobachten, bietet einem in der Sternwarte Mirasteilas das grösste öffentlich zugängliche Teleskop der Schweiz einen Blick ins ferne Weltall. Die Sternwarte befi ...