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Alba Iulia in Rumänien – Entdeckungen in Karlsburg

Die Geschichte von Alba Iulia Die Wurzeln von Alba Iulia reichen bis in die Antike zurück. Römische Truppen eroberten hier eine Siedlung des Volkes der Daker namens Apoulon und wandelten sie in ein Heerlager um, dessen Reste man noch heute in der Altstadt sehen kann. Mit dem Untergang des Römischen Reichs erfolgte auch der Aufstieg des Reitervolks der Awaren, die die Siedlung eroberten und sie wegen ihrer weißen Mauern in Balgrad umbenannten, die weiße Stadt (auch der Name der serbischen Hauptstadt leitet sich davon ab). Und auch heute noch trägt Alba Iulia den Namen weiße Stadt, denn so lautet der Name auf Rumänisch. Zerstörung und Zeit als Hauptstadt Im Mittelalter wurde die Stadt von Tataren zerstört und rund 300 Jahre später von Mihai Viteazul erobert. Im Jahr 1599 erhielt die Stadt dann eine herausragende Bedeutung, als Mihai Viteazul sie zur Hauptstadt der Union der drei Fürstentümer Moldau, Walachei und Siebenbürgen erklärte. So wurde ein Vorläuferstaat des heutigen Rumäniens auf den Weg gebracht. Osmanen und Österreicher In der Folge wurde Alba Iulia mehrfach zerstört und von den Osmanen eingenommen. Österreich gelang es, Alba Iulia zu erobern und der Ort, der nun Karlsburg hieß, erreichte im 17. und 18. Jahrhundert ein bis dahin nicht gekannte Blüte. Um …